Venenprobleme?

An Erkrankungen des Venensystems leiden viele Menschen – bereits jeder zweite Erwachsene weist Venenveränderungen auf. Besonders in der warmen Jahreszeit, wenn sich die Gefäße durch die Hitze erweitern, treten vermehrt Venenprobleme auf. Damit es nicht zu einer chronischen Erkrankung kommt, heißt es rechtzeitig etwas zu unternehmen.

Was sind die Auslöser?

Eine Venenschwäche entwickelt sich schleichend über mehrere Jahre. Erste Anzeichen dafür sind müde, schwere Beine, Spannungen und ziehende Schmerzen, aber auch nächtliche Wadenkrämpfe. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Schwellungen, Juckreiz, Krampfadern, Ödeme oder gar offene Beine hinzu.

Veränderungen von Venenwand und Venenklappen sind die Ursache für Erkrankungen des Venensystems. Zu 90% sind solche Veränderungen erblich bedingt, aber Bewegungsarmut, fettreiche Ernährung, Übergewicht, hohe Schuhabsätze, langes Stehen oder Sitzen im Berufsleben begünstigen die Entstehung. Auch hormonelle Veränderungen, z.B. während der Schwangerschaft, können Ursache für Venenbeschwerden sein.

Was hilft?

Regelmäßige Bewegung des Sprunggelenks, wie beim Spazieren gehen oder durch gezielte Gymnastik, kann den Rücktransport des Blutes zum Herzen ankurbeln und der Bildung von Ödemen und Krampfadern entgegenwirken. Das Hochlagern der Beine sowie kalte Fußbäder und Beingüsse sind ebenfalls wirkungsvoll.

Extrakte aus Rosskastanien und Rotem Weinlaub, die in Form von Kapseln, Cremen und speziell für die warme Jahreszeit auch als kühlende Gele und Sprays erhältlich sind, unterstützen die Venenfunktion auf natürliche Weise, indem sie die Durchlässigkeit des Venengewebes verringern und so Schwellungen und Ödemen vorbeugen.

Stützstrümpfe mit korrektem, nach oben hin abnehmendem Druckverlauf fördern den Blutfluss und sind deshalb zur Vorbeugung und Therapieunterstützung bei Venenproblem, ebenso zur Prophylaxe einer Reisethrombose, bestens geeignet.